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Welche Gebiete deckt die Gefässmedizin ab?

Wo Blut fliesst, ist Leben. Den Blutgefässen kommt dabei die bedeutende Aufgabe zu, alle Organe ausreichend mit Blut zu versorgen.

«Die Gefässmedizin ist überall dort zuständig wo Blut fliesst. Sie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Gefässsystems, ausser jenen des Gehirns und des Herzens» Prof. Dr. med. Iris Baumgartner.

 

Welche Erkrankungen behandelt die Gefässmedizin?

Die Gefässmedizin befasst sich mit der Behandlung von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphbahnen im ganzen Körper. Das Spektrum reicht von der Versorgung von schlecht heilenden Wunden bei Durchblutungsstörungen bis zum diabetischen Fuss, von der Diagnose von Thromboembolien, Lungenembolien und Krampfadern bis zur minimal invasiven Katheterbehandlung.

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie die tiefe Venenthrombose gehören zu den häufigen Gefässerkrankungen in der Schweiz. Personen mit einer oft als harmlos erachteten «Schaufensterkrankheit» (Durchblutungsstörung der Beine) haben ein vierfach erhöhtes Risiko an Herzkreislaufproblemen zu sterben. Die tiefe Venenthrombose und daraus resultierende Lungenembolien fordern jährlich mehr Todesopfer als Verkehrsunfälle, Prostata- und Brustkrebs zusammen. Dennoch kennen viele Menschen die klinischen Symptome dieser häufigen Gefässerkrankungen nicht.

 

Die Schweizerische Stiftung für Gefässmedizin engagiert sich in Öffentlichkeitsarbeit und medizinischer Forschung, um der prognostizierten Zunahme an Gefässkrankheiten und den damit verbundenen Konsequenzen für Patientinnen und Patienten entgegenzuwirken.